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Lieber Naturfreund,

 

ich lade Sie ein zu einem Ausflug in den Bereich Natur, Medizin und Lebensweise. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und lassen Sie sich inspirieren für neue Ideen in ihrem Alltag.

Winterdepression

Die Winterdepression tritt nur in der dunklen Jahreszeit auf und ist im Vergleich zu anderen Depressionsformen recht selten. Das mag überraschen, denn fast jeder kennt die Symptome, wenn mann sich antriebslos, müde, schlapp oder deprimiert fühlt. Hinzu kommt noch der Heißhunger auf Süßes. Meist handelt es sich aber um eine leichtere Form, den so genannten Herbst-Blues. Die Ursache hierfür wird in den Hormonen vermutet. Da die Wintertage kürzer sind und weniger Tageslicht vorhanden ist, entsteht im Gehirn eine Unterversorgung mit Serotonin. Serotonin ist ein chemischer Botenstoff, der an der Weiterleitung von Nervensignalen beteiligt ist. Durch das wenige Tageslicht kann es dazu kommen, dass die Zirbeldrüse auf den Mangel von Serotonin mit einer vermehrten Ausschütung von Melatonin antwortet.

Melatonin reguliert den Schlaf-Wach-Rhytmus. Wird zuviel Melatonin ausgeschüttet reagiert der Mensch mit Müdigkeit, Gereiztheit oder Antriebslosigkeit.

Mit einfachen Maßnahmen können Sie dem entgegenwirken:

- täglich frische Luft und Bewegung, Das gleicht auch kleine Ernährungssünden in der Weihnachtszeit aus

- soziale Kontakte pflegen

- Massagen entspannen und bringen Gelassenheit

- Akupunktur fördert den Stoffwechsel und den Antrieb

- Aromabäder, bunte Farben bringen Freude ins Leben

- Heilpflanzenzubereitungen als Tinktur, Dragees oder Tee

Teerezeptur gegen den Winter-Blues: 30 g Johanniskraut, 30 g Melisse,10 g Hopfen, 20 g Baldrian, 20 g Eisenkraut, 10 g Ringelblumenblüten gemischt, 2 TL mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen, 10 min. ziehen lassen und 3 x tgl. 1 Becher trinken